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„Ich habe Ihnen ſchon geantwortet, es gehöre nicht mehr mir.“ „Was wird es Ihnen dann nützen, daß Sie mich
lieben? Was wird es mir nützen, daß ich liebe und
geliebt werde?“
„Daß Sie warten!“
„Worauf warten?“ fragte Chriſtian mit dem Tone der Ungeduld.
„Bis ich Witwe bin,“ erwiederte das Kind mit
Ruhe.
„Ingénue, Sie erſchrecken mich!“ rief der junge Mann;„man weiß nicht, ob Sie ſcherzen oder ob Sie aus Ueberzeugung dieſe erſchrecklichen Dinge ſagen.“
„Es iſt nichts Erſchreckliches in dem, was ich ſage,“ entgegnete Ingénue ſanft den Kopf ſchüttelnd. „Gott, der nichts Schlimmes macht, und der nicht ohne Grund zu handeln vermöchte, hat mich nicht einen Schurken heirathen laſſen, damit dieſe Verbin⸗ dung fortdaure.“
„Warum aber dieſe Gewißheit? warum dieſes Vertrauen?“
„Weil das ein Unglück wäre, das ich nicht ver⸗ dient habe. Gott läßt mich dieſe Zeit der Prüfung aus zwei Gründen erdulden; einmal, um mir ſelbſt zu zeigen, daß ich Sie tief liebe, und dann, um mich durch die Vergleichung freier und glücklicher zu machen.“
„Glücklich! wann dies?“
„Wenn ich Sie heirathen werde,“ antwortete
einfach Ingénue.
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ſan me pick ſoll lieb was
gem
halt


