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„Nein, ich ſchwöre es Ihnen.“
„Wiſſen Sie denn nicht, daß das, was ich von Ihnen will, Sie ſind?“
„Es iſt unmöglich, daß ich mich gebe, da ich nicht mehr mir gehöre.“
„Hören Sie, Ingénue, keine Spitzfindigkeiten, wie Sie vorhin bemerkten. Sie wiſſen wohl, daß die Frau für das Glück des Mannes beſtimmt iſt.“
„Man ſagt es.“
„Des Mannes, der ſie liebt, wohlverſtanden.“
„Ich liebe Sie,“ ſprach Ingénue.„Nun?...“
Chriſtian zögerte einen Augenblick; doch durch die äußerſt naive Miene von Ingénue zurückgehalten, ſagte er: 3
„Nun, dann machen Sie mein Glück.“
„Auf welche Art?“
Chriſtian ſchaute ſie an.
Sie war köſtlich mit ihren auf ihren Hals und ihre Schultern fallenden gelockten Haarbüſcheln.
„Dadurch,“ antwortete der junge Mann,„daß Sie ſich mit mir in einer unbekannten Gegend be⸗ graben, wo Sie meine Frau ſein werden, und wo ich Ihr Mann ſein werde.“
„Und mein Vater?“
„Man wird es ihm ſagen, wenn wir in Sicher⸗ heit ſind.“
„Sie ſind wohl verrückt!“
„Sie ſind alſo von Stahl!“
„Nein, ich liebe Sie, und es ſagt mir ſogar Et⸗ was, ich werde Sie mein ganzes Leben lieben.“
„Dann geben Sie dieſes Leben mir.“


