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welche ihm Hülfe leiſteten, Rétif de la Bretonne war.
„Ich heiße Chriſtian,“ ſagte er;„ich bin Page des Grafen von Artvis.... Tragen Sie mich nach dem Marſtalle, wo ein Wundarzt ſein muß.“
Rétif gab einen Ausruf von ſich, der, bei ſeinem ganzen Schmerze, den Triumph ſeines Verdachtes zuſammenfaßte; und da es ſieben bis acht Perſonen unternommen hatten, den Verwundeten nach ſeinem Domicil zu tragen, da er ihn wohl gepflegt von denjenigen, welche ihn umgaben, wohl lebend trotz ſeiner Wunde ſah; da der Mann, in deſſen Arme er zugleich wie in die ſeinigen gefallen war, ihn nicht zu verlaſſen verſprach, bis er in den Händen des Chirurgen wäre, von dem der Verwundete ſagte, — ſo kehrte Rétif mit langſamen Schritten zu In⸗ génue oder vielmehr zu ſich zurück, indem er ſich fragte, ob er dieſe traurige Kunde dem Mädchen mittheilen ſollte, oder ob es nicht beſſer wäre, all⸗ mälig in das Vergeſſen der Abweſenheit dieſe übel angekommene Leidenſchaft fallen zu laſſen,— eine Art von Kunſtſtück, das immer den Familienvätern glückt, wenn ſie es zu ihrem Glücke mit Liebſchaften zu thun haben, welche mit Eigenliebe gefüttert ſind.
Verlaſſen wir nun einen Augenblick Chriſtian, der ſich unter gutem Geleite nach dem Marſtalle von Artois begibt, und Rétif de la Bretonne, welcher ganz allein nach ſeinem Hauſe zurückkehrt, um mit breiten Strichen die kaum ſtizzirten Conturen von dieſem erſten Gemälde unſerer Bürgerkriege feſt⸗ zuſtellen.
Von den Behörden mit ſchwachen Mitteln und


