Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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vernahm, daß acht bis zehn Schreie hierauf antwor⸗ teten, und daß auch diesmal vier bis fünf Perſonen ſich blutend auf das Pflaſter niederlegten.

Die in dem Poſten vergeſſenen Gewehre der Nachtwache waren, erhitzt, losgegangen und hatten in der Menge der Triumphatoren acht bis zehn Perſonen getroffen und mehr oder minder ſchwer verwundet.

Hievon die Schreie, die man vernahm, hievon die Verwundeten, welche ſich blutig auf dem Pflaſter wälzten. Der Erſte, der fiel, war Chriſtian: eine Kugel hatte ihn in den Schenkel getroffen.

Rétif hätte dieſen Fall nicht begriffen, ohne den unglaublichen Eifer, mit dem die Menge die Ver⸗ wundeten aufhob, ſie pflegte und beklagte.

Die Menge wurde zu dieſem guten Werke an⸗ geregt durch einen Mann von coloſſalen Formen, mit ausdrucksvollem Geſichte, deſſen Häßlichkeit ver⸗ ſchwand, um einen großartigen Charakter unter der Gemüthsbewegung, die ſich ſeiner bemächtigt, und unter den Refleren des Brandes, die ſeine Züge färbten, anzunehmen.

Dieſer Mann eilte von einer Seite herbei, um Chriſtian beizuſtehen, während von der andern Rétif hinzulief, um ihn zu unterſtützen.

Beide, da ſie ihm am nächſten waren, empfingen ſeine erſten Worte.

Man beeiferte ſich um ihn, man fragte ihn nach ſeinem Namen und ſeiner Wohnung.

Halb ohnmächtig, dem Schmerze unterliegend, bemerkte er nicht, daß unter der Zahl derjenigen,

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