Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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rauſchung oder der Begeiſterung, welche auf ſeine Siege folgen, reißt das Volk nieder oder es ver⸗ brennt; da es ſich nicht für das Böſe, was man ihm angethan, durch Erwiederung an lebenden Geſchöpfen rächen will, ſo rächt es ſich an lebloſen Gegenſtänden: das gewährt ihm dieſelbe Befriedigung und thut nur den Steinen und dem Holze weh.

Gerade in dieſem Momente des Triumphes und der Volksberauſchung kamen Chriſtian und Rétif de la Bretonne beim Orte der Scene an.

Doch der Rauſch fing an ſich zu zerſtreuen.

Die in Eile abgeſchickten Detachements empfingen die Sieger auf dem Gröve⸗Platze mit einem ſo kräftigen, ſo wohlgenährten Feuer, daß das Drittel von den⸗ jenigen, welche dieſen Weg genommen hatten, nie⸗ dergemäht wurde! Dieſes letzte Kleingewehrfeuer war das, welches Chriſtian und Rétif vom Pont Saint⸗Michel aus gehört hatten, und welches das Echo zur Place Dauphine zurückſandte, wohin Chri⸗ ſtian ſo raſch lief.

Er mündete durch den Quai des Morfondus aus, gegenüber von dem Poſten, der brannte, und deſſen Brand den ganzen Fluß bis zum Louvre er⸗ leuchtete, was ein zugleich erſchreckliches und präch⸗ tiges Schauſpiel bot.

Doch in dieſem angezündeten Poſten hatten die Brandſtifter die Flinten der Soldaten vergeſſen.

Dieſe Flinten waren aber geladen.

Es geſchah alſo in dem Momente, wo das Dach des kleinen Gebäudes, wie ein Krater, ein⸗ ſank, daß ein Praſſeln ſich plötzlich in dem Ofen hörbar machte, daß man einen zwanzigfachen Knall