Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Es iſt höchſt intereſſant und ſeltſam zu ſehen, wie bei einem Aufruhre Alles Waffe wird, und zwar tödtliche Waffe.

Der Kampf entſpann ſich alſo Leib an Leib, ein erſchrecklicher Kampf, der einer großen Anzahl Reiter

das Leben koſtete, denn man muß es ſagen, laut ſagen zum Lobe des Volkes von 1789, das man oft

mit dem Pöbel von 1793 verwechſelt hat, dieſes Volk ſchlug ſich bei den erſten Aufſtänden der Revo⸗ lution muthig und loyal, obſchon es ſich mit ungleichen Waffen ſchlug.

Indem ſie ſich der Piſtolen, der Carabiner, der Säbel der Beſiegten, der Verwundeten und der Todten bemächtigten, gelang es den Aufrührern, die Nachtwache in die Flucht zu ſchlagen, und ſtolz auf dieſen erſten günſtigen Erfolg, ſchritten ſie ſogleich zum Angriffe eines Poſtens der Soldaten der Nachtwache zu Fuße, welche während des Kampfes ihre Kameraden nicht vertheidigt hatten, indeß es ihnen doch ſo leicht geweſen wäre, die Menge zwiſchen zwei Feuern zu überfallen und in wenigen Augenblicken zu zerſtreuen, da ſie bei der Statue von Heinrich IV. poſtirt waren, und der Commandant Dubois den Aufruhr gegen ſie von der Tiefe der Place Dauphine hintrieb.

Nach dem Siege fiel auch das Volk, das ohne Zweifel dieſe Unthätigkeit für Schwäche hielt, über dieſen Poſten her, und genöthigt, ſich nun ſeinerſeits zu vertheidigen, vertheidigte ſich derſelbe ſchlecht, ließ ſeine Gewehre im Stiche, und ſuchte ſein Heil in der Flucht, die den Tod der Mehrzahl herbei⸗ führte.

In den erſten Augenblicken des Zorns, der Be⸗

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