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unter dem Schlag erlegen, allmählig erholt und den Kopf ſchüttelt und wieder aufrichtet, ihre Klauen ausſtreckt und anzieht, und in den nächſten Bach läuft, um ſich mit Muße darin zu betrachten und zu ſehen, ob ſie immer noch dieſelbe iſt, an ihren Spiegel gelaufen, um ſich zu überzeugen, ob ſie in dem ſchrecklichen Kampf Richts von ihrer wun⸗ derbaren Schonheit verloren habe, und als ſie ſich noch immer gleich verführeriſch fand, unter dem furchtbaren Lächeln womit ſie ihren Haß bedeckte, da zweifelte ſie nicht mehr an der Macht ihrer Reize und ſchlug den Weg nach den Gemächern des Königs ein.
Jedermann kannte bereits das Ereigniß von geſtern, ſo daß alle Thüren ſich vor Fräulein von St. André öffneten, und daß, als ſie ein Zeichen gab, daß ſie nicht angemeldet zu werden wünſche, Offiziere und Huiſſiers ſich an die Wand ſtellten und blos mit dem Finger auf das Schlafzimmer deuteten.
Der König ſaß nachdenklich und ſinnend in ſei⸗ nem Lehnſtuhl.
Kaum hatte er ſich entſchloſſen König zu ſein, als bereits die Laſt des Königthums auf ſeine Schultern herabfiel und ihn erdrückte.
Er hatte daher nach ſeiner Erörterung mit dem Prinzen von Condé ſeiner Mutter ſagen laſſen, ſie möge ihm Befehl ertheilen zu ihr zu kommen, oder ſie möge ihm die Gnade erweiſen bei ihm zu erſcheinen.
Er wartete alſo und wagte es nicht nach der Thüre zu ſehen, weil er fürchtete, das ſtrenge Ge⸗


