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„Nun wohl, ſo begebt Euch dahin, ſagt, daß Ihr von Stund an zu meinem Hauſe gehöret, und verlanget ein Zimmer in dem Flügel, den meine Stallmeiſter bewohnen.“
Dann fügte der Prinz mit jenem bezaubern⸗ den Lächeln, das ihm, wenn er wollte, die Herzen ſeiner Feinde gewann und das ſeine Freunde zu Fanatikern für ihn machte, hinzu:
„Ihr ſehet, daß ich Euch wie einen Mann be⸗ handle und nicht wie einen Knaben, der noch in den Kinderſchuhen iſt.“
„Dank, gnädigſter Herr,“ antwortete Mezieres ehrerbietig;„von dieſem Augenblick an verfüget über mich als über eine Sache, die Euch gänzlich angehört.“
XIV. Was der Ropf des Prinzen von Condé wog.
Während die in den vorhergehenden Capiteln erwähnten Ereigniſſe ſtattfanden, das heißt während der doppelten Beſprechung des Prinzen von Condé mit Robert Stuart und Mezieres, wollen wir ein wenig ſagen, was ſich im Louvre zutrug.
Wir haben geſehen, wie Herr von Condé vom König und wie Fräulein von St. André von Herrn von Condé Abſchied genommen hatte.
Als Herr von Condés ſich entfernt hatte, war das junge Mädchen wie vernichtet von Schmerz ſitzen geblieben; dann aber war ſie einer verwun⸗ deten Löwin gleich, die ſich, nachdem ſie Anfangs


