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Der junge Menſch ſann jetzt ebenfalls einen Augenblick ſtille nach.
„Seht, gnädigſter Herr,“ ſagte er dann,„ich weiß nicht, woher mir die Ahnung kommt, daß wirklich etwas Seltſames und Drohendes in der Luft liege; überdieß hat man mir Etwas pro⸗ phezeit. Ich nehme an, gnädigſter Herr.“
„Und Ihr ſchwört...7
„Den Marſchall nicht verrätheriſch zu ermor⸗ den, ja, gnädigſter Herr; aber wenn ich auf einem Schlachtfeld mit ihm zuſammentreffe...“
„Oh, dann trete ich ihn Euch ab, ich gebe ihn Euch preis, er gehört Euch; nur müßt Ihr Euch in Acht nehmen.“
„Warum?“
„Der Marſchall iſt ein ſehr tüchtiger Soldat.“
„Oh, was das betrifft, gnädigſter Herr, das iſt meine Sache; möge nur mein guter oder böſer Engel mich vor ihn führen, das iſt Alles was ich verlange.“
„Dann bleibt es dabei und unter dieſer Be⸗ dingung gehört Ihr zu den Meinigen.“
„Oh, gnädigſter Herr!“
Der junge Menſch warf ſich auf die Hand des Prinzen und küßte ſie.
Sie waren auf der Mühlenbrücke angekommen; das Quai begann ſich mit Leuten zu füllen, die ſich nach dem Greveplatz drängten. Der Prinz hielt es für gerathen ſich des Pagen zu entledigen, wie er ſich Robert Stuarts entledigt hatte.
„Ihr kennt das Hotel Condé?“ fragte er ihn.
„Ja, gnädigſter Herr.“


