Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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165 n blos mich, ſage ich, ſondern auch Euch, der Ihr ſie anbetetet, Herrn von Joinville, der ſie heirathen ſollte, und den ganzen Hof, der inmitten dieſes e⸗ Haufens von ſcham⸗ und ſittenloſen Mädchen ſie

allein für ein keuſches, engelreines, aufrichtiges n Kind hielt; als mir das geoffenbart wurde, gnädig⸗ m ſter Herr, als ich erfuhr, daß ſie die Maitreſſe eines andern Mannes war...“

„Nicht eines andern Mannes, mein Herr,“ ſagte

r der Prinz mit einem unüberſetzbaren Ton—„ſon⸗

e⸗ dern eines Königs.“

ch„Mag ſein! eines Königs; aber es iſt nicht

n, minder wahr, daß mir der Gedanke gekommen iſt, dieſen Mann zu tödten, und wenn er zehnmal Kö⸗

d nig iſt.“

er„Teufel! mein ſchöner Page,“ fagte Conde,

„Ihr ſeid gar zu raſch und hitzig. Den König 6 wegen eines verliebten Abenteuers zu tödten! Wenn

ch man Euch für dieſe Idee blos durchgepeitſcht hat,

es ſo ſcheint es mir, daß Ihr kein Recht habt Euch

er zu beklagen.“

ie„Oh, man hat mich nicht wegen dieſer Idee

n, durchgepeitſcht,“ ſagte Mezieres.

„Warum denn? Wißt Ihr, daß Eure Geſchichte

ne mich zu intereſſiren anfängt? Nur wäre es Euch vielleicht gleich ſie mir im Gehen zu erzählen. Er⸗

e ſtens habe ich eiskalte Füße, und zweitens habe ich auf dem Greveplatz zu thun.“

r,„Mir liegt gar nichts daran, wohin ich gehe,

er⸗ gnädigſter Herr, wenn ich mich nur vom Louvre

hr entferne.“

cht„Nun, das trifft ſich vortrefflich,“ ſagte der