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163 otz Kind, ich habe einmal das Recht einen Degen an der Seite zu tragen, und ich werde mich rächen.“ ch,„Wenn Ihr das Recht habt einen Degen an 6„ der Seite zu tragen, ſo hättet Ihr Euch ſeiner be⸗
dienen müſſen.“ „Man hat mich durch Lakaien feſtnehmen, er⸗
in greifen, knebeln und.. gte Der junge Menſch hielt mit einer Geberde des höchſten Zornes inne, und ſeine blauen Augen war⸗ ich fen, wie bei Thieren die in der Nacht herumſchwei⸗ fen, einen doppelten Blitz in der Dunkelheit. An dieſem Zeichen erkannte der Prinz den Mann des Haſſes und Blutes. 3 „Und?.„fragte er. aß„Und durchpeitſchen laſſen, gnädigſter Herr,“ ied ſagte der junge Mann mit einem Wuthſchrei. 6
„Dann,“ verſetzte der Prinz ſpottiſch,„ſeht Ihr wohl, daß man Euch nicht wie einen Mann behan⸗
der delt hat, ſondern wie ein Kind.“
nir„Gnädigſter Herr, gnädigſter Herr,“ rief Me⸗
ſo zieres,„die Kinder werden ſchnell Männer, wenn ſie ſiebzehn Jahre zurückgelegt und einen ſolchen
hat Schimpf zu rächen haben.“
der„Immerhin,“ verſetzte der Prinz, der wieder ernſthaft wurde,„ich höre gern ſo ſprechen, junger
on Mann; aber wie iſt Euch dieſer Schimpf wider⸗
fahren?“
„Ich war, wie Ihr ſo eben geſagt habt, gnä⸗ digſter Herr, wie ein Narr in das Fräulein von der St. André verliebt. Verzeiht, daß ich Euch dieſes die Geſtändniß ablege, gnädigſter Herr.“ der 11*


