Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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dunkeln Mantels, worein er gehüllt war, und trotz des breitrandigen Huts, der ſeine Augen bedeckte.

„Nun ja denn, ich bins! und Ihr ſeid es auch, wenn ich mich nicht täuſche. Ihr ſeid Mezieres, der junge Page des Herrn von St. André?“

„Ja, gnädigſter Herr.“

„Und überdieß ſeid Ihr, wenn ich dem Anſchein glauben darf, in Fräulein Charlotte verliebt,“ fügte der Prinz hinzu.

„Oh, ich war es, ja, gnädigſter Herr; aber ich bin es nicht mehr.“

„Was Ihr ſagt!“

„Ich ſchwöre es Euch.“

„Da ſeid Ihr ſehr glücklich, junger Mann,“ ſagte der Prinz halb heiter und halb traurig,„daß Ihr Eurer Liebe nur ſo ohne Weiteres den Abſchied geben könnt; aber ich glaube es nicht.“

„Wie ſo, gnädigſter Herr?“

„Wenn Ihr nicht verliebt wie ein Narr, oder närriſch wie ein Verliebter wäret, ſo könnte ich mir nicht erklären, warum Ihr ſo ſpät am Abend ſo toll in der Welt herumlauft.“

„Gnädigſter Herr,“ ſagte der Page,„man hat mir ſo eben den tödtlichſten Schimpf angethan, der je einem Mann widerfahren iſt.“

„Einem Mann!“ ſagte der Prinz lächelnd;„von wem handelt es ſich? doch nicht von Euch ſelbſt?“

„Warum nicht von mir ſelbſt?“

„Ei, weil Ihr noch ein Kind ſeid,“

„Ich ſage Euch, gnädigſter Herr,“ fuhr der junge Menſch fort,„ich ſage Euch, daß ich auf die entſetzlichſte Art behandelt worden bin; Mann oder

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