Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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155 6 Er wandelte alſo wieder denſelben Weg; dann, n als er unter den Fenſtern des Fräuleins von St. er André angelangt war, blieb er nach ſeiner Ge⸗ en wohnheit ſtehen. Er kannte ſie wohl, dieſe Fenſter!

Die drei erſten gehörten zum Schlafzimmer und üt Boudoir Charlottens; die vier andern gehörten 6⸗ dem Marſchall.

Dann, nach den vier Fenſtern des Marſchalls kam noch ein anderes Fenſter, auf das er niemals geachtet hatte.

Dieſes Fenſter blieb immer dunkel, ſei es nun, daß das Zimmer mozu es gehörte niemals beleuch⸗ u⸗ tet wurde, oder daß dichte, ſorgfältig zugezogene en Vorhänge kein Licht nach außen dringen ließen. ie Er würde es auch dießmal ſo wenig als ſonſt beachtet haben, wenn er nicht geglaubt hätte es in n, ſeinen Angeln knarren zu hören. Dann meinte er ke durch die halbe Oeffnung der beiden Läden eine et Hand hervorkommen und aus dieſer Hand, einem en Nachtſchmetterling ähnlich, ein Papierchen entflie⸗ or gen zu ſehen, das, vom Naochtwind fortgetragen, ſich alle Mühe zu geben ſchien, um zu ſeiner Adreſſe i9 zu gelangen. Die Hand verſchwand, das Fenſter ſchloß ſich h⸗ e ehe noch das Papier die Erde berührt atte.

o⸗ Der Prinz erhaſchte es im Flug, ohne ſich dar⸗ en über Rechenſchaft zu geben, was es ſei, und ohne zu wiſſen, ob es für ihn beſtimmt ſei. te Dann, als es auf der Kirche St. Germain

l'Auxerrois halbacht ſchlug, erinnerte er ſich an