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überworfen, und das Alles auf einen Schlag. Wahrhaftig ein ſchöner Morgen für einen jüngeren Sohn aus dem Haufe Navarra! Bah!“ fügte er philoſophiſch hinzu,„es iſt wahr, die jüngeren Söhne kommen durch, wo die älteren nicht durch⸗ kämen.“
Und er ging flink die Treppe hinab, ſchritt wohlgemuth über den Hof und ſalutirte die Schild⸗ wache, die das Gewehr vor ihm präſentirte.
XII. Der Sohn des Verurtheilten.
Wir haben geſagt, daß der Prinz ſeinen neu⸗ gewonnenen Freund Robert Stuart zwiſchen ſieben und acht Uhr Abends auf den Platz und vor die Kirche St. Germain l'Auxerrois beſchieden hatte.
Um ſich zu dieſem Rendezvous einzufinden, konnte er ganz gut über die Notre⸗Dame⸗Brücke und über die Mühlbrücke gehen; aber ein Magnet zog ihn nach dem Louvre; er ließ ſich durch einen Fährmann über den Fluß ſetzen und landete vor dem hölzernen Thurm.
Sein Weg war rechts zu gehen, aber er ging inks.
Er ging auf die Gefahr zu, wie der unvorſich⸗ tige Nachtſchmetterling dem Lichte zuflattert.
Er kannte dieſen Weg gut: vier oder fünf Mo⸗ nate hatte er ihn jeden Abend, von Hoffnungen beſeelt, zurückgelegt.
Jetzt, da er nicht mehr hoffte, warum machte er ihn dennoch wieder?


