Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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wieder in die Scheide. Ich hoffe, daß Ihr jetzt daſ⸗ ſelbe Vertrauen gegen mich zeigen und mir ſagen werdet, wer Ihr ſeid.

Ich bin Schotte, gnädigſter Herr, und heiße Robert Stuart.

Dieſer Name iſt mir unbekannt, mein Herr.

Der Schotte ſchwieg.

Würde es Euch gefallen, fuhr der Prinz fort, mir zu ſagen, in welcher Abſicht Ihr in dieſes Zimmer kommt und warum Ihr Euch unter dieſes Bett verſteckt habt?

Ihr ſeid mir mit dem Beiſpiel des Vertrauens vorangegangen, gnädigſter Herrz es wäre Euer würdig fortzufahren und mir zu ſagen, in welcher Abſicht Ihr ſelbſt hier ſeid.

Wahrhaftig, das iſt leicht, ſagte der Prinz, indem er ſich bequemer legte,ich bin in Fräulein von St. André verliebt.

In die Tochter des Marſchalls? fragte der Schotte.

Juſt in dieſe, mein Herr. Da ich nun auf indirectem Weg in Erfahrung gebracht, daß ſie heute Abend ihrem Geliebten hier ein Stelldichein gegeben, ſo habe ich die ſtrafbare Neugierde gehabt, den glücklichen Sterblichen erfahren zu wollen, wel⸗ cher die Gunſt des ehrſamen Fräuleins genießt, und habe mich unter dieſes Bett geſteckt, wo ich mich, ehrlich geſtanden, nicht ganz behaglich fühle. Sprecht jetzt Ihr, mein Herr.

Gnädigſter Herr, man ſoll nicht ſagen, daß ein Unbekannter einem Prinzen weniger Vertrauen ſchenke, als dieſer Prinz einem Unbekannten ge⸗