Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Und er reckte den Kopf noch etwas mehr vor,

ſo daß er nach den Beinen auch den Leib ſah.

Er hatte ſich nicht getäuſcht, es war wirklich ein we Bogenſchütze der ſchottiſchen Garde, der hereinge⸗ kommen war. Ro

Nur ſchien der neue Ankömmling im Zimmer eben ſo fremd zu ſein, wie er ſelbſt es geſtern ge⸗

weſen; auch er hob die Vorhänge und die Teppiche

der Tiſche in die Höhe, aber da ihm Nichts von 4

alle dem eine ſichere Zufluchtsſtätte zu verheißen Zi

ſchien, ſo näherte er ſich dem Bett, und da er wie Be der Prinz das Verſteck für gut hielt, ſo ſchlüpſte

er hinab, aber auf der entgegengeſetzten Seite von o derjenigen, wo Herr von Conds ſelbſt ſo eben hin⸗ wi abgeſchlüpft war. Al

Che jedoch der Schotte Zeit hatte ſichs unter dem Bett bequem zu machen, verſpürte er die Spitze u

eines Dolchs an ſeinem Herzen, während eine Stimme ihm ins Ohr ſagte:

Ich weiß nicht, wer Ihr ſeid, noch welche Ab⸗ S ſicht Euch hierher führt, aber kein Wort, keine Be⸗

wegung, ſonſt ſeid Ihr ein Mann des Todes. in

Ich weiß nicht, wer Ihr ſeid, noch welche Ab⸗ he

ſicht Cuch hierher führt, antwortete der neue An⸗ ge

kömmling im gleichen Ton,aber ich nehme von Nie⸗ de

mand Bedingungen an: ſtoßet alſo immerhin zu, ch

wenn es Cuch gut dünkt; Euer Dolch iſt am rechten.

Platz, ich fürchte den Tod nicht.

Ah, ah! ſagte der Prinz,Ihr ſcheint mir e ein tapferer Mann zu ſein, und die Tapfern ſind

mir immer willkommen. Ich bin der Prinz Ludwig ſ

von Condé, mein Herr, und ſtecke meinen Dolch