Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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beleuchtet; wie am Abend zuvor, war der Toilet⸗ tentiſch vorbereitet; wie am Abend zuvor, warteten die armen Leuchter nur auf Befehl, um von Neuem die zauberiſchen Schönheiten von geſtern zu be⸗ ſtrahlen.

Nur ſtand dießmal das Geländer des Alkovens offen.

Dieß war eine weitere Anzeige, welche bekräf⸗ tigte, daß das Rendezvous nicht abbeſtellt worden war.

Da nun der Prinz Schritte im Gang zu ver⸗ nehmen glaubte, ſo ſchlüpfte er raſch unter das Bett, ohne daß er ſich die Mühe nahm dieſelben Betrachtungen wie geſtern anzuſtellen; ein Beweis, daß man ſich an Alles gewöhnt, ſogar an das Ver⸗ ſteckſpielen unter den Decken.

Der Prinz hatte ſich nicht getäuſcht; es waren allerdings Tritte, die er im Gang gehört hatte, und dieſe Tritte ſuchten allerdings den Saal der Ver⸗ wandlungen, denn ſie hielten vor dem Eingang inne, und der Prinz hörte das leichte Knarren ei⸗ ner Thüre, die ſich in ihren Angeln dreht.

Gut, ſagte er,unſere Verliebten haben heute mehr Eile als geſtern. Das iſt ganz einfach, ſie en ſich ſeit vierundzwanzig Stunden nicht ge⸗ ehen.

Die Tritte näherten ſich leiſe, wie wenn Jemand verſtohlener Maßen eintritt.

Der Prinz reckte ſeinen Kopf vor und ſah die Beine eines Bogenſchützen der ſchottiſchen

arde.

Oh, oh! machte der Prinz,was ſoll das heißen?