Oft iſt ein Mann für eine Partei mehr werth als ein Sieg.
Nun aber war dieſer ſchöne, junge und tapfere Prinz nicht blos ein Mann, ſondern auch ein ſieg⸗ reicher Kriegsheld.
Man erwartete ihn alſo im Hotel Coligny mit F Ungeduld, wovon er ſelbſt keinen Begriff
atte.
Er kam, wie wir geſagt haben, vor der bezeich⸗ neten Stunde, und als die beiden Brüder ihn zu einer Generalbeichte aufforderten, begann er eine Erzählung, worin er, ſagen wirs zur Ehre ſeiner Wahrhaftigkeit, Nichts von Allem verſchwieg was ihm widerfahren war.
Er erzählte Alles was er geſehen und gehört, er überging nicht einen einzigen Umſtand und ge⸗ ſ ſogar die Lage ein, in die er ſich verſezt
atte. Als Mann von Geiſt machte der Prinz gleich Anfangs einige Witze über ſich ſelbſt, um den An⸗ dern zuvorzukommen, und damit dieſe, nachdem die Sache einmal geſchehen war, ſich nicht über ihn luſtig machen konnten.
„Und jetzt,“ fragte der Admiral, nachdem der Prinz ſeine Erzählung beendet hatte,„was gedenket Ihr jetzt zu thun?“
„Bei Gott,“ ſagte Condé,„etwas höchſt Ein⸗
faches, und wobei ich mehr als je auf Euern Bei⸗ ſtand rechne, mein lieber Dondelot;z ich will meine Expedition erneuern.“
Die beiden Brüder ſchauten ſich an. Sie waren ganz mit dem Prinzen einverſtan⸗
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