Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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blieb plötzlich ſtehen, und nach einigen Minuten tiefen Nachdenkens kam er zurück und verlor ſich inmitten ſeiner Kameraden, was bei der Anzahl der Mannſchaft und der Dunkelheit der Nacht ſehr leicht war.

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108 Was ſich unter einem Bett zutragen kann.

Der Prinz Condé hatte, als er in den Saal der Verwandlungen trat, Dandelot für den folgen⸗ den Mittag um zwölf Uhr ein Rendezvous bei ſei⸗ nem Bruder, dem Admiral, gegeben. Es drängte ihn dermaßen Coligny und beſonders dem jüngeren und weniger ernſten Dandelot die Ereigniſſe der Nacht zu erzählen, daß er ſich ſchon vor der feſtge⸗ ſetzten Stunde in der Rue Bethiſy einfand.

Dandelot ſeinerſeits war ſchon vor dem Prinzen gekommen. Er befand ſich ſeit einer Stunde bei Coligny, und die verliebte Laune des Fräuleins von St. André war zwiſchen dieſen beiden ernſten Gei⸗ ſtern ernſter verhandelt worden, als zwiſchen dem Prinzen und Dandelot.

Die Verbindung des Marſchalls von St. André

mit den Guiſes war keine bloße Familienverbindung,

ſondern ein religiös⸗politiſcher Bund gegen die cal⸗ viniſtiſche Partei, und die Art, wie man mit dem Rath Anne Dubourg verfuhr, bewies, daß man ganz und gar nicht geneigt war mit Sectirern viele Umſtände zu machen.

Die beiden Brüder hatten ſich über das Billet

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