des Patrick, aber er erfuhr auf dieſe Art nicht, was drinnen verhandelt wurde.
Erſt um ſechs Uhr gingen die Räthe auseinander.
Was vom Ergebniß der Sitzung zu Roberts Ohren gelangte, war unheilvoll.
Die Hinrichtungsart war beſchloſſen worden: der Rath ſollte auf dem Scheiterhaufen ſterben.
Nur wußte man nicht, ob die Hinrichtung am nächſten, am zweitnächſten oder erſt am dritten Tag, das heißt am 22, am 23 oder am 24 ſtattfinden ſollte. Vielleicht gab es ſogar noch mehrere Tage Aufſchub, damit die arme Königin, Maria Stuart, die ſich Tags zuvor verletzt hatte, anwohnen konnte.
Aber Dieß ſollte nur dann geſchehen, wenn die Wunde leicht genug war, um die Hinrichtung nicht länger als eine Woche zu verſchieben.
Robert Stuart verließ den Platz des Palaſtes in der Abſicht nach der Rue du Battoir St. André zurückzukehren.
Aber er ſah von Ferne einen ſchottiſchen Bogen⸗ ſchützen, der ſich ſchon vor der Stunde des Rappells nach dem Louvre verfügte.
Jetzt kam ihm eine Idee: er wollte unter dem Coſtüm ſeines Freundes in den Louvre eindringen und daſelbſt, das heißt an zuverläſſiger OQuelle, Nachrichten über die junge Königin einziehen, deren Geſundheitsumſtände einen ſo furchtbaren Einfluß auf das Leben des Verurtheilten haben ſollten.
Er hatte beinahe zwei Stunden vor ſich und be⸗ gab ſich nach dem Louvre.
Weder am erſten noch am zweiten Thor wurde ihm eine Schwierigkeit gemacht. Er befand ſich alſo im Hofe.


