Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Der arme ſchottiſche Soldat war in dieſer Stunde weit glücklicher als der Vetter des Frankenkönigs, als der Bruder des Königs von Navarra, als der junge und ſchöne Ludwig von Condé.

Wir werden übrigens ſogleich erfahren, was der Prinz in dieſem Augenblick that und ſagte; aber wir ſind genöthigt noch einige Augenblicke in Geſellſchaft mit Meiſter Robert Stuart zu ver⸗ weilen.

Dieſer hatte, wie er ſeinem Freunde geſagt, zwei Gegenſtände ernſter Ueberlegung, die wichtig genug waren, daß er ſich bis vier Uhr Nachmittags nicht langweilte; eér hielt ihm alſo Wort und er⸗ wartete ihn.

Von vier bis fünf Uhr wartete er noch immer, aber mit größerer Ungeduld.

Dieß war die Stunde, wo er ſich an die Thüre des Parlaments zu ſtellen gedachte, um friſche Nachrichten, nicht über die Verurtheilung des Rathes Dubourg, ſondern über den Beſchluß in Betreff ſeiner Hinrichtung zu erhalten.

Um halb ſechs ertrug er es nicht mehr und ging ebenfalls aus, hinterließ jedoch ſeinem Landsmann ein paar Zeilen, worin er ihm ſagte, er könne ruhig ſein, er werde ihm Schlag ſieben Uhr ſeine Uniform ganz ſicher zurückbringen.

Die Nacht begann hereinzubrechen; Robert ging in großer Haſt bis vor das Thor des Palaſtes.

Eine ungeheure Volksmenge haͤtte ſich auf dem Platz verſammelt; die Sitzung des Parlaments dauerte noch.

Dieß erklärte ihm das Ausbleiben ſeines Freun⸗