Gleichwohl wandte er ſich, ſei es nun aus Miß⸗ trauen gegen ſich ſelbſt oder weil er Roberts Bei⸗ ſtimmung zu erhalten wünſchte, gegen ſeinen Kame⸗ raden und fragte ihn:
„Wie findeſt Du mich, lieber Freund?“
„Ei, ganz vortrefflich von Geſicht und Haltung; ich zweifle nicht, daß Du einen tiefen Eindruck auf Deine Räthin hervorbringſt.“
Das war es juſt was Patrick wollte, und er ſah ſich nach Wunſche bedient.
Er lächelte, machte ſeinen Kragen zurecht und reichte Robert die Hand.
„Nun denn auf Wiederſehen,“ ſagte er,„ich eile ſie zu beruhigen, denn die arme Frau muß in Todesangſt ſein, ſie hat mich ſeit zwei Tagen nicht geſehen und Nichts von mir gehört.“
Er machte eine Bewegung gegen die Thüre, blieb aber ſtehen und fügte hinzu:
„Apropos, ich brauche Dir nicht zu ſagen, daß meine Uniform Dich nicht verurtheilt hier zu blei⸗ ben. Du biſt nicht in meinen vierten Stock conſig⸗ nirt, wie ich es geſtern in dem Louore war. Du kanuſt frei und im hellen Sonnenſchein, wenn ſol⸗ cher vorhanden iſt, oder im Schatten, wenn ſich keine Sonne zeigt, in der Stadt umhergehen, und wenn Du nur unter meinen Kleidern! keinen ſchlim⸗ men Handel bekommſt— was ich Dir aus zwei Gründen empfehle: erſtens weil man Dich ver⸗ haften, ins Chatelet führen und dort erkennen würde, zweitens weil ich, Dein unſchuldiger Freund, wegen Verlaſſung meiner Uniform geſtraft würde— wenn Du alſo, ich wiederhole Dirs, unter meinen Klei⸗
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