Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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dern nur keinen ſchlimmen Handel bekommſt, ſo biſt Du frei wie ein Spatz.

In dieſer Beziehung haſt Du Nichts zu fürch⸗ ten, Patrick, antwortete der Schotte,ich bin von Natur nicht ſehr händelſüchtig.

Hem, hem! machte der Bogenſchütze, indem er den Kopf ſchüttelte.Ich möchte mich nicht darauf verlaſſen, Du biſt ein Stück von einem Schotten, und Du mußt, wie jeder Menſch, der jenſeits der Tweed aufgewachſen iſt, Stunden haben, wo es nicht rathſam iſt Dich ſcheel anzuſehen. Im Uebri⸗ gen begreifſt Du, daß ich Dir blos einen Rath gebe und weiter Nichts. Ich ſage Dir, ſuche keine Händel, aber wenn man mit Dir anbinden will, bei meinem heiligen Schutzpatron, ſo weiche nicht aus. Zum Henker, es handelt ſich darum die Ehre der Uniform aufrecht zu erhalten, und wenn Du Deine Gegner nicht bei Zeit umbrächteſt, ſo haſt Du, merk Dirs wohl, an Deiner Seite einen Clay⸗ more und einen Dirk, die von ſelbſt aus der Scheide ſpringen würden.

Sei ruhig, Patrick, Du wirſt mich hier finden, wie Du mich verlaſſen haſt.

Nein, nein, Du ſollſt Dich nicht langweilen, eiferte der ſtarrköpfige Bergbewohner,denn es iſt ganz troſtlos in meinem Zimmer da; Abends zwar iſt die Ausſicht nicht unangenehm, weil man gar Nichts ſieht, aber bei Tag ſieht man Nichts als Dächer und Glockenthürme, wenn nämlich der Rauch und der Nebel es geſtattet.

Dann iſt es hier immer noch ſo gut wie in