Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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wie in der letzten Nacht, das heißt das Zerſplittern einer Fenſterſcheibe.

Ah! rief ſie,er war es nicht!

Und die Roſen ihres Lächelns verſchwanden augenblicklich unter den Veilchen ihrer Haut.

Oh, diesmal ſchauerte ſie in allem Ernſt, nicht mehr vor Vergnügen, ſondern vor Schreck; ſie ließ den Fenſtervorhang zurückfallen und kam taumelnd und blaß zurück, um ſich auf die Lehne des Cana⸗ pees zu ſtützen, auf welchem ſie vor einigen Minu⸗ ten noch ſo ſchmachtend hingegoſſen gelegen hatte.

Wie am vorhergehenden Tag, war eines der Fenſter in der Wohnung des Marſchalls von St. André zertrümmert worden.

Nur war es dießmal eines der Fenſter von der Seineſeite her, aber es gehörte noch immer zur Wohnung ihres Vaters.

Wenn der Marſchall, wie am vorhergehenden Tag, noch auf, oder wenn er ſchon zu Bette gegangen war, aber plötzlich aus dem Schlafe geſchreckt wurde und ans Zimmer ſeiner Tochter klopfte, jedoch keine Antwort erhielt, was konnte da geſchehen?

Sie zitterte jetzt voll Angſt und ſiel halb in Ohnmacht, zum großen Erſtaunen des Prinzen, der die plötzliche Veränderung auf dem Geſichte des jungen Mädchens geſehen hatte, ohne ihre Urſache errathen zu können; ſie befand ſich in jenem Zuſtand gänzlicher Erſchöpfung, wo Alles was geſchehen kann Demjenigen was iſt vorzuziehen iſt, als die Thüre ſich öffnete und Lanoue haſtig eintrat.

Sie war beinahe eben ſo verſtört wie das Mädchen ſelbſt.