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Gegenſtände zu unterſcheiden, und hafteten zuletzt auf einem in einen Mantel gehüllten Manne, der unbeweglich in Steinwurfsweite vom Louvre ſtand.
Der Anblick dieſes Mannes entlockte dem Fräu⸗ lein ein Lächeln, und es unterliegt keinem Zweifel, daß der Prinz, wenn er dieſes Lächeln geſehen hätte, den boshaften Gedanken, der es hervorgeru⸗ fen, geahnt haben würde.
Ueberdieß wäre er, wenn er nahe genug geweſen wäre, um dieſes Lächeln zu ſehen, auch nahe ge⸗ nug geweſen, um die Worte zu hören, die in triumphirendem Ton zwiſchen den Lippen des jun⸗ gen Madchens hervorglitten:„Er iſt's!“
Dann fügte ſie mit einem Ausdruck unnennba⸗ ren Spottes hinzu:
„Gehet immerhin ſpazieren, mein lieber Herr von Condé, ich wünſche Euch viel Vergnügen zu Eurem Spaziergang.“
Es war augenſcheinlich, daß Fräulein von St. André den Mann im Mantel für den Prinzen von Condé hielt.
Und dieſer Irrthum war ganz natürlich.
Fräulein von St. André war aufs Genaueſte von den Beſuchen unterrichtet, welche der Prinz ſeit drei Monaten jeden Abend incognito unter ihren Fenſtern abſtattete, aber ſie hatte ſich wohl gehütet Etwas davon gegen ihn verlauten zu laſſen, denn wenn ſie geſagt hätte, daß ſie es bemerkt habe, ſo hätte ſie auch eingeſtanden, daß ſie ſich ſeit drei Monaten leiſe mit einem Gedanken beſchäftigte, den ſie laut verläugnete.


