Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Condé drückte mit fieberiſcher Hand die Hand ſeines Freundes.

„Dank!“ ſagte er,„aber ich habe meines Wiſ⸗ ſens Nichts zu fürchten: ich bin nicht der Mann, den man liebt.“

„Zum Teufel, warum kommt Ihr aber hieher?“ fragte Dandelot..

„Um zu ſehen, wen man liebt... aber, ſtill, hier kommt Jemand.“

„Wo? Ich ſehe Niemand.“

„Aber ich, ich höre Tritte.“

„Zum Henker!“ ſagte Dandelot,„was für feine Ohren doch die Eiferſüchtigen haben.“

Condé zog ſeinen Freund in eine Vertiefung, und von da ſahen ſie Etwas wie einen Schatten herbeikommen, der, vor der Thüre des Saales der Verwandlungen angelangt, einen Augenblick ſtehen blieb, lauſchte, ſich umſchaute, dann aber, als er Nichts hörte und Nichts ſah, die Thüre aufſtieß und eintrat.

„Es iſt nicht Fräulein von St. André,“ mur⸗ melte der Prinz;„dieſe da iſt um einen Kopf größer.“

„Alſo Fräulein von St. André erwartet Ihr?“ fragte Dandelot.„Ich erwarte ſie nicht; ich laure ihr auf.“

„Aber wie könnte Fräulein von St. André

„Still!“

„Gleichwohl...“

„Seht, mein lieber Dandelot, m Euer Gewiſ⸗ ſen zu beruhigen, nehmit dieſes Billet hier; bewah⸗ ret es wie den Stern Eurer Augen; leſet es mit

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