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die Biſſe dieſer Schlange übertäuben, die an ſeinem Herzen nagte?
Er warf ſich auf ſein Bett. Aber ſo ſchlecht er in der letzten Nacht geſchlafen hatte, ſo müde er vom heutigen Rennen geworden war, ſo rief er doch vergebens den Freund, den man Schlaf nennt, und der gleich andern Freunden in den Tagen des Glückes an Eurer Seite ſteht, aber, wenn man ſeiner am meiſten bedarf, in den Augenblicken des Miß⸗ geſchickes ſich fern hält.
Endlich kam die ſo erſehnte Stunde: eine Uhr ließ zwölf Glockenſchläge vernehmen; der Nacht⸗ wächter ging vorbei und rief: 6
„Es hat zwölf Uhr geſchlagen.“
Der Prinz nahm ſeinen Mantel, gürtete ſein Schwert um, hing ſeinen Dolch an und ging.
Unnütz zu fragen, welche Richtung er einſchlug.
Zehn Minuten nach zwölf Uhr ſtand er vor dem Louvrethor.
Die Schildwache hatte die Loſung, der Prinz brauchte ſich blos zu nennen: er trat ein. Ein Mann erging ſich in dem Corridor, auf welchem die Thüre des Zimmers der Verwandlungen ſich öffnete.
Condé zögerte einen Augenblick. Dieſer Mann kehrte ihm den Rücken zu; aber bei dem Geräuſch, das der Prinz machte, drehte er ſich um, und unſer Verliebter erkannte Dandelot, der ihn erwartete.
„Hier bin ich,“ ſagte dieſer,„um Euch meinem Verſprechen gemäß gegen jeden Liebhaber oder beizuſtehen, der Euch den Weg verſperren önnte.“
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