Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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„Dank, Dandelot,“ ſprach der Prinz, indem er ihm die Hand reichte,„und wenn Ihr je in einer Angelegenheit dieſer oder irgend einer andern Art eines Beiſtandes bedürft, ſo bitte ich Euch Niemand anders als mich darum anzugehen.“

Nachdem er ſodann beiden Brüdern die Hände gedrückt, ſtieg Heinrich von Conds raſch die Treppe des Hotels Coligny hinab.

5 Der Faal der Perwandlungen.

Erinnert Euch, theure Leſer, der ſieberiſchen Stunden, welche ihr langſam eine um die andere zähltet, als Ihr dem Augenblick Eures erſten Ren⸗ dezvous entgegenharrtet, oder noch beſſer, denket an die qualvollen Bangigkeiten zurück, die Euch das

Herz zuſammenſchnürten, wenn Ihr der unglücks⸗

ſchwangern Minute entgegenſahet, welche Euch den Beweis für die Untreue Eurer Angebeteten bringen ſollte, dann könnt Ihr Euch einen Begriff machen, wie langſam und ſchmerzlich ſich für den armen Prinzen von Condé dieſer ewige Tag hinſchleppte.

Er verſuchte es jetzt mit dem bekannten Recept der Aerzte und Philoſophen aller Zeiten, nämlich, daß man die Kümmerniſſe des Geiſtes durch kör⸗ perliche Anſtrengungen bekämpfen müſſe. Er be⸗ fahl ſein ſchnellſtes Roß, ſchwang ſich hinauf, über⸗ ließ ihm den Zügel oder glaubte dieß wenigſtens zu thun, und nach einer Viertelſtunde befanden ſich Roß und Reiter in St. Cloud, wo Herr von Condé