Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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„Ei zum Teufel, das nenne ich einen discreten Kavalier. Und dieſes Billet..

„Hat nur für mich Wichtigkeit, mein lieber Admiral“, ſagte der junge Prinz, indem er es in die Seitentaſche ſeines Wamſes ſteckte.„Sagt mir alſo, während ich Euch in die Rue Bethiſy begleite, was zwiſchen dem Marſchall von St. André und dem König vorgefallen iſt.“

„So wahr ich lebe, etwas ſehr Seltſames: ein Brief, worin gegen die auf den 22. angekündigte Seie des Rathes Anne Dubourg proteſtirt wird.“

„Ei ei, mein lieber Admiral,“ ſagte der Prinz lachend,„das ſieht mir gerade aus, als käme es von irgend einem kezeriſchen Tollkopf.“

„Ich fürchte es in der That,“ verſetzte Coligny, „und ich zweifle ſehr daran, ob dem armen Rath damit ein Gefallen geſchieht. Wie kann man jezt noch um ſeine Begnadigung bitten? Der König kann immer antworten: Nein, denn wenn ich den Rath nicht hinrichten ließe, ſo würde man glauben, ich habe Furcht.“

„Nun wohl,“ ſagte Condé,„überlegt dieſe wich⸗ tige Frage, mein lieber Admiral, und ich zweifle nicht daran, daß Ihr in Eurer Weisheit ein Mit⸗ tel finden werdet die Sache in Ordnung zu bringen.“

Und da man jetzt an der Kirche St. Germain⸗ l'Auxerrois angelangt war, da ferner der Prinz auf der Müllerbrücke über die Seine gehen mußte, um ſein Hotel zu erreichen, da endlich die Nacht⸗ wächter zehn Schritte von ihm Ein Uhr ſchrieen, ſo lieferte ihm das Alles zuſammen, die Localität,