Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Beſſeres konnte er ſich für den Augenblick nicht wünſchen.

Er rief den Sergenten, gab ſich zu erkennen und borgte ihm ſeine Laterne ab.

Nachdem er zehn Minuten lang geſucht, ſtieß er einen Freudenſchrei aus: er hatte das glückſelige Papier ſo eben bemerkt.

Dießmal machte es keinen Fluchtverſuch und mit unſäglicher Freude deckte der Prinz ſeine Hand darauf.

Aber im ſelben Augenblick verſpürte er eine Hand, die ſich auf ſeine Schulter legte, und eine Stimme fragte ihn in verwundertem

one:

„Was zum Teufel macht Ihr denn da, mein lieber Prinz? Solltet Ihr zufällig einen Menſchen ſuchen?“

Der Prinz erkannte die Stimme des Admirals.

Er gab dem Sergenten raſch die Laterne zu⸗ rück und ſchenkte den Soldaten die zwei oder drei Goldſtücke, die er bei ſich hatte, und die wahrſchein⸗ lich für den Augenblick das ganze Vermögen des armen jüngeren Sohnes ausmachten.

„Ah,“ ſagte er,„ich ſuche Etwas was für einen Verliebten noch weit wichtiger iſt als ein Menſch für einen Philoſophen: ich ſuche einen Brief.“

„Und habt Ihr ihn gefunden?“

„Ja, zum Glück, denn hätte ich ihn nicht ſo hartnäckig geſucht, ſo würde wahrſcheinlich morgen eine ehrſame Dame vom Hof ſchrecklich compromit⸗ tirt werden.“