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gefallen, und da es beinahe dieſelbe Farbe hatte, ſo war es ſchwer es unter ihnen herauszufinden.
Der Prinz begann mit hartnäckigem Eifer zu ſuchen. Hatte er ſich nicht in den Kopf geſetzt(die Verliebten ſind doch in Wahrheit ſonderbare Leute), Fräulein von St. André habe ihn unter ihren Fenſtern geſehen, ſie habe dieſes Billetchen zum Voraus geſchrieben, um es ihm bei kommender Ge⸗ legenheit zu geben, und jetzt da dieſe Gelegenheit ſich gefunden, habe ſie es ihm überreicht?
Dieſes Billetchen gab ihm wahrſcheinlich die Er⸗ klärung ihres Benehmens: das Geſchenk mit dem Schnupftuch war blos eine Beförderung des Bil⸗ lets auf die Poſt.
Man muß geſtehen, es war wirklich Unglück ein ſolches Billet zu verlieren.
Aber das Billet durfte nicht verloren gehen; Herr von Condé ſchwur es zu Gott, und mußte er bis zum Morgen warten.
Inzwiſchen ſuchte er, aber vergebens.
Einen Augenblick kam er auf die Idee nach der Wachſtube im Louvre zu laufen, dort ein Licht zu entlehnen und dann weiter zu ſuchen.
Ja; aber wenn während dieſer Zett der Un⸗ ſtern einen neuen Windſtoß herbeiführte, wer ſagte dann dem Prinzen, daß er das Billet da finden werde, wo er es gelaſſen?
Während der Prinz ſich dieſen ſchmerzlich ban⸗ gen Bekrachtungen überließ, ſah er eine Patrouille auf ſich zukommen, von einem Sergenten geführt, der eine Laterne in der Hand trug.


