Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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* men logiſchen Ermahnung ließ der Wirth ſeufzend ſeinen Kopf hängen und hielt ſich ruhig. Dieſes Schweigen währte etwa zehn Minuten; dann rich⸗ tete der Wirth den Kopf wieder empor und wie⸗ derholte:

„Verdammtes Wetter!“

„Du haſt dieß ſchon einmal geſagt,“ bemerkte

die Frau.

„Nun, ſo ſage ichs von Neuem.“

„Und wenn Du es bis zum Abend an Einem fort ſagſt, ſo wird es doch Nichts helfen.“

„Das iſt wahr; aber es thut mir doch wohl über den Donner, den Regen und Hagel zu läſtern.“

„Warum läſterſt Du nicht lieber ſogleich über die Vorſehung?“

„Wenn ich glauben könnte, daß ſie uns ein ſol⸗ ches Wetter ſchicke..

Der Wirth hielt inne.

„Dann würdeſt Du über ſie läſtern; ei wie, 3

geſtehe es nur ſogleich.“

„Nein, weil

„Weil was?“

„Weil ich ein guter Chriſt bin und kein Hund von einem Ketzer.“

Bei dieſen Worten„weil ich kein 81

von einem Ketzer bin“ erwachte der Reiſende, der ſich im Wirthshaus zum rothen Roß verfangen hatte, wie eine Katze in einem Schlag, aus ſeiner Betrachtung, richtete ſein Haupt empor und ſchlug mit ſeinem Zinnbecher ſo heftig auf den Tiſch, daß der Krug zu tanzen anfing und der Becher ſich ab⸗ plattete.

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