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„Hier, hier,“ rief der Wirth, der auf ſeinem Stuhl aufſprang, wie der Krug auf dem Tiſch auf⸗ geſprungen war, in der Meinung, daß ſein Gaſt ihn rufe:„hier, mein junger Herr.“
Der junge Mann drehte ſeinen Stuhl auf einem der Hinterfüße und ſich ſelbſt mit ihm, ſo daß er dem Wirth gegenüber kam, der vor ihm ſtand; er betrachtete ihn dann von Kopf zu Fuß und ſagte, ohne ſeine Stimme um eine Note zu erhöhen, aber mit gerunzelter Braue zu ihm:
„Habt nicht Ihr ſo eben die Worte ausgeſpro⸗ chen: Hund von einem Ketzer?“
„Ja, mein junger Herr,“ ſtammelte der Wirth erröthend.
„Nun wohl, wenn Ihr es ſeid, einfältiger Kerl,“ verſetzte der Kunde,„ſo ſeib Ihr weiter Nichts, als ein ungezogener Eſel, und würdet ver⸗ dienen, daß man Euch bie Ohren ſtutzte.“
„Verzeiht, mein edler Herr, aber ich wußte nicht, daß Ihr der reformirten Religion angehöret,“ ſagte der Wirth an allen Gliedern zitternd.
„Seht, Einfaltspinſel,“ fuhr der Hugenotte, ohne ſeine Stimme auch nur um einen halben Ton zu ſteigern, fort,„Das muß Euch beweiſen, daß ein Wirth, der es mit allen Arten von Leuten zu thun hat, ſeine Zunge im Zaum halten muß; es könnte ja geſchehen, daß er einen Hund von Katho⸗ liken vor ſich zu haben glaubte, während er einen e Schüler Luthers und Calvins vor ſich ätte.“
Und hei dieſen beiden Namen lüpfte der Ebel⸗
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Dumas, Horoſcop. I.


