Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Schaum vor dem Mund und ſchweißtriefender Stirne wich er zurück. Er wich bis auf die Höhe der Böſchung zurück, um zu ſehen, ob er nicht über dieſe Menge hinweg den Kopf des armen Medar⸗ dus bemerken könne, der etwa wieder über das Waſſer emporkäme. So ſtand er auf ſeinen Degen geſtützt, oben auf der Böſchung, aber als er Nichts zum Vorſchein kommen ſah, da ſenkte er ſeine Augen auf dieſe wüthende Menge herab und ſah voll Eckel dieſe Menſchenmeute an.

Indem er ganz allein, bleich und in ſeinem ſchwarzen Coſtüm ſo daſtand, glich er dem Würgen⸗ gel, der mit eingezogenen Flügeln einen Augenblick ausruhte. Aber nach dieſem Augenblick ſtieg die Wuth, die in ſeiner Bruſt kochte wie die Lava in einem Vulcan, brennend auf ſeine Lippen.

Ihr ſeid ſammt und ſonders Halunken, ſagte er,Ihr ſeid ſammt und ſonders Meuchelmörder und Schandbuben! Ihr habt Euch zu vierzig zu⸗ ſammengerottet, um einen armen Jungen, der Euch Nichts zu Leide gethan hatte, zu ermorden, ins Waſſer zu werfen und zu erſäufen. Ich biete Euch allen zuſammen den Kampf an. Ihr ſeid vierzig, kommt und ich werde Euch alle vierzig Einen um den Andern wie Hunde todtſchlagen, denn Hunde ſeid Ihr.

Die Bauern, Spießbürger und Studenten, an welche dieſe Einladung zum Sterben erging, bezeug⸗ ten ganz und gar keine Luſt den Kampf mit blan⸗ ker Waffe gegen einen Mann aufzunehmen, der ſei⸗ nen Degen ſo ſieghaft zu führen ſchien. Als der