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meinte, drehte er ſich um, nahm höflich ſeinen Hut ab und antwortete mit der größten Freundlichkeit:
„Ihr täuſcht Euch, mein Herr, ich ſah nicht auf den Raſen, ſondern in den Fluß.“
Nach dieſen wenigen Worten drehte er ſich wie⸗ der auf die andere Seite. Meiſter Landry war ein wenig verblüfft; er hatte keine ſo höfliche Antwort erwartet. Dieſe Höflichkeit rührte ihn. Er kehrte zu ſeiner Geſellſchaft zurück und kratzte ſich hinter dem Ohr.
„Nun wohl?“ fragte ihn Perrette.
„Nun wohl, wir täuſchten uns,“ ſagte Landry in ziemlich kläglichem Tone,„er ſah nicht den Ra⸗ ſen an.“
„Was denn?“
„Den Fluß.“
Man lachte dem Boten unter die Naſe, ſo daß ihm die Schamröthe ins Geſicht ſtieg.
„Und Ihr habt ihn nicht gefragt, warum er in den Fluß ſchaue?“ fragte Perrette.
„Nein,“ antwortete Landry;„er war ſo höflich, daß ich dachte, es wäre unbeſcheiden noch eine zweite Frage an ihn zu richten.“
„Zwei Küſſe Jedem, der ihn fragt, warum er in den Fluß ſchaue?“ ſagte Perrette.
Drei oder vier Liebhaber erhoben ſich.
Aber Landry gab durch ein Zeichen zu verſte⸗ hen, daß er die Sache einmal angefangen habe und folglich auch zu Ende bringen müſſe.
Man gab die Richtigkeit ſeiner Forderung zu.
Er wandte ſich alfo von Neuem gegen den jun⸗ gen Blondin und redete ihn zum zweiten Mal an.
Dumas, Horoſcop. J. 2


