Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

einziges Blatt zu verkaufen, bevor der Herr Rer⸗ tor alle ſeine Einkäufe gemacht hatte.

Dieſer Spaziergang des Rectors, der mehrere Tage dauerte, brachte die Studenten auf die Idee ihn zu begleiten, und ſie erſuchten ihn um Erlaub⸗ niß. Sie wurde ihnen gewährt, und von dieſem Augenblick an wurde die Reiſe alljährlich mit allem Pomp und aller Pracht veranſtaltet, die man ſich nur denken kann.

Profeſſoren und Studenten verſammelten ſich zu Pferd auf dem St. Genovefaplatz und zogen von da in guter Ordnung auf das Marktfeld. Die Cavalcade kam ziemlich ruhig an ihrem Beſtim⸗ mungsort an, dort aber ſchloſſen ſich ihnen alle Zigeuner und Hexenmeiſter man zählte ihrer damals dreißigtauſend in Paris alle zweideuti⸗ gen Frauenzimmer die Zahl von dieſen hat noch nie ein Statiſtiker angegeben in Mannskleidern ſo wie ſämmtliche Fräulein vom Val⸗d'Amour, von Chaud⸗Gaillard, von der Straße Froid⸗Mantel an; eine wahre Armee, ähnlich jenen großen Völkerwan⸗ derungen vom vierten Jahrhundert, nur mit dem Unterſchied, daß dieſe Damen keine Barbarinnen oder Wilde, ſondern vielmehr nur allzu civiliſirt waren.

Auf der Ebene St. Denis machte Jeder Halt, ſtieg von ſeinem Pferd, ſeinem Eſel oder Maul⸗ thiere, ſchüttelte einfach den Staub von ſeinen Stiefeln, Schuhen und Camaſchen ab, wenn er zu Fuß gekommen war, miſchte ſich in die ehrenwerthe Geſellſchaft und verſuchte auf ihren Ton einzuge⸗ hen oder ihn zu ſteigern. Man ſetzte ſich, man