Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Gründe ſeines Bruches mit Herrn BV

Van⸗Dick nicht an? Was mag dem armen Menſchen zugeſtoßen ſein?

Ueber dieſen Gedanken vergaß der Hand auf einen Augenblick den Brief, Hand hielt.

lungsbefliſſene den er in ſeiner linken

Ich werde ſpäter noch einmal leſen, dachte er, legte Triſtan's Brief auf den Kamin und öffnete den von Eu⸗ phraſia mit wonnebebender Hand.

Sein Inhalt war folgender:

Geliebter!

Du kannſt Dir keinen Be glücklich Deine Euphraſia dur iſt. Eine nicht zu verbannende Traurigkeit hat ſich meiner bemächtigt. Und Du, biſt auch Du traurig, mein Wil⸗ helm? Ach, die Liebe iſt ein furchtbares Ding, wenn man ſcheiden muß! Wenn ich vorausſetze, daß Sie traurig ſind, irre ich mich vielleicht, mein Herr, denn es iſt ja möglich, daß Sie mich hintergehen; aber Sie wiſſen, wie eiferſüchtig ich bin und daß mich der Gedanke, Sie lieben eine andere Frau, ſtets zittern läßt. Wilhelm,

griff machen, wie un⸗ ch Deine Abreiſe geworden

wenn das je geſchehen ſollte, ſterbe ich!

Wie ſie mich liebt! rief Wilhelm, Freudenthränen in den

und fuhr mit Augen zu leſen fort: