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— Dann erlauben Sie, Madame, daß ich ſchweige.
— O nein, fahren Sie fort, mein Herr.
— Erinnern Sie ſich noch der Zeit, wo ich das Vergnügen hatte, Ihr Portrait zu malen?
— Ja.
— Da war es, wo ſich eine wirkliche Leidenſchaft
meiner bemächtigte. Und doch habe ich es Ihnen nie ge⸗ ſtanden.
— Was ſagen Sie da? — Die Wahrheit. — Wenn Sie mir dieſe Liebe nicht geſtanden haben,
ſo haben Sie wenigſtens dafür geſorgt, daß ich ſie merken konnte.
— Durchaus nicht. — Sie ſind ein unverſchämter Lügner, mein Herr!
rief Madame Van⸗Dick, welche abermals der Zorn zu be⸗ herrſchen anfing.
Triſtan ſtand auf.
— Bleiben Sie, mein Herr, ich will es. Als Sie mich fragten, wem dieſes Portrait beſtimmt ſei, was habe ich Ihnen geantwortet?
— Daß Sie es mir nicht ſagen wollten.
— Aber daß Sie es errathen könnten. — Ja.


