Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Dann erlauben Sie, Madame, daß ich ſchweige.

O nein, fahren Sie fort, mein Herr.

Erinnern Sie ſich noch der Zeit, wo ich das Vergnügen hatte, Ihr Portrait zu malen?

Ja.

Da war es, wo ſich eine wirkliche Leidenſchaft

meiner bemächtigte. Und doch habe ich es Ihnen nie ge⸗ ſtanden.

Was ſagen Sie da? Die Wahrheit. Wenn Sie mir dieſe Liebe nicht geſtanden haben,

ſo haben Sie wenigſtens dafür geſorgt, daß ich ſie merken konnte.

Durchaus nicht. Sie ſind ein unverſchämter Lügner, mein Herr!

rief Madame Van⸗Dick, welche abermals der Zorn zu be⸗ herrſchen anfing.

Triſtan ſtand auf.

Bleiben Sie, mein Herr, ich will es. Als Sie mich fragten, wem dieſes Portrait beſtimmt ſei, was habe ich Ihnen geantwortet?

Daß Sie es mir nicht ſagen wollten.

Aber daß Sie es errathen könnten. Ja.