Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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verlaſſen ſehen, die Klingel gezogen und der Köchin den Auftrag ertheilt, ihren Feind zu rufen.

Triſtan erwartete eine Scene voll Vorwürfe und Haß.

Kaum war er eingetreten, als Euphraſta mit der ſü⸗ ßeſten Stimme von der Welt ſprach:

— Das iſt ſchön!

— Ich ſtand ſo eben im Begriffe, Madame, Sie um die Ehre eines Beſuches bitten zu laſſen.

— Nun, ſo ſetzen Sie ſich, und plaudern wir ein wenig.

Triſtun nahm einen Stuhl und ließ ſich in einer ge⸗ wiſſen Entfernung von Euphraſla nieder.

— Fürchten Sie ſich vor mir? fuhr ſie fort. Rücken Sie doch näher.

Triſtan rückte näher.

— Alſo, ſprach Madame Van⸗Dick, indem ſie die Hand des Hauslehrers ergriff, auf dieſe Weiſe kommen Sie zu den Rendezvous, welche Sie geben.

— Welche ich gebe? konnte ſich Triſtan nicht er⸗ wehren zu fragen.

— Ja, welche Sie geben, oder welche man Ihnen giebt, wenn Sie das lieber wollen. In letzterm Falle iſt es noch ſchlimmer, wenn Sie fehlen. Anfangs fürchtete ich, daß Sie krank wären; ich war ſehr unruhig.