Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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n— Madame— — Haben Sie mich gehört? . Se zut 3— Warum verharrten Sie denn in Ihrem Still⸗

ſchweigen? Antworten Sie, mein Herr, wollen Sie noch

einmal hören, daß man Sie liebt? 3 . Triſtan wollte reden. — Ich weiß, was Sie ſagen wollen, böſer Menſch, ſ irgend eine nichtige Entſchuldigung. Die Furcht überraſcht, 3 oder nicht geliebt zu werden. Aber ſo ſind die Männer. Es thäte wahrhaftig Noth, daß die Frau, die euch liebt, ſich aller Scham begiebt, um zu eutem Herzen zu gelan⸗ gen. Nun, Triſtan, fuhr Madame Van⸗Dick fort, indem. ſie auch ſeine andere Hand ergriff, habe ich Ihnen nicht ſchon alles geſagt, was nur eine Frau ſagen kann? Gehen 1 Sie, Sie haben mir viel Schmerz verurſacht. Ich ver⸗ wünſchte Sie und gab mir das heilige Verſprechen, nie

wieder mit Ihnen zu reden, Sie nie wieder zu ſehen. Die⸗ ſen Morgen vermochte ich nicht, meine Thränen zurück⸗ zuhalten; als ich Sie aber wiederſah, habe ich Ihnen ver⸗ ziehen. Triſtan's Lage wurde gefährlich.

— Aber Madame, ſprach Triſtan, was die Liehe an⸗

betrifft, welche man für eine Frau hegen kann, ſo giebt es Die Holländerin, J. 11