—
ch?
— Ich weiß, was ihr fehlt.
— Wahrhaftig?
— Ja.
— Und darf man, ohne indiseret zu erſcheinen, um den Grund ihres Kummers fragen, denn ich wäre ſo un⸗ geſchickt, ihn zu erneuen, indem ich verſuchte, ſie zu tröſten.
— Es fehlt ein Couvert an dieſem Tiſche.
— Ah, das iſt recht.
— Verſtehen Sie?
— Vollkommen; ihr Sohn iſt krank.
Triſtan ſtellte ſich, als ob er die doppelſinnige Beto⸗ nung, mit welcher Herr Van⸗Dick dies„Verſtehen Sie?“ geſprochen hatte, nicht verſtände.
— Ich dachte nicht daran, fuhr Triſtan unbefangen fort, Madame Van⸗Dick liebt ihren Sohn mit mütterlicher Zärtlichkeit.
Herr Van⸗Dick hielt Triſtan's Antwort für eine auf⸗ richtige und zog es vor, ihn in ſeinem Irrthume zu laſſen.
— Sie verſtehen alſo jetzt, nicht wahr? fuhr er fort.
— Vollkommen; man hat mir aber dieſen Morgen auf mein Befragen geſagt, daß ſich Eduard viel beſſer be⸗ findet. Der Kummer Madame Van⸗Dick's, eine ſo gute


