Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Kaufmann mit jener Beharrlichkeit der Ehemänner fort, welche wiſſen, daß ſie ihre Frau ärgern.

Madame Van⸗Dick antwortete nicht. Triſtan ſah, daß die Thräne, welche ſich hervordrängte, dem Fallen nahe war. Die arme Frau dauerte ihn.

— Madame iſt krank, ſprach er.

— Dieſe Nacht war ſie es nicht, meinte Herr Van⸗ Dick; ſage mir nur, theure Freundin, welche Wuth, das Piano zu mißhandeln, Dich erfaßt hatte?

Die Thräne rollte jetzt über ihre Wange und fiel in eine der Falten ihres ſeidenen Kleides.

Herr Van⸗Dick, der mit ſeinem Braten beſchäftigt war, hatte nichts bemerkt. Triſtan ſah es, ſagte aber be⸗ greiflicherweiſe nichts.

— Der letzte Gedanke von Weber ſcheint Dir zu ge⸗ fallen? fuhr der Holländer fort, indem er ſein Glas mit Wein füllte.

Euphraſia warf ihre Servictte auf den Tiſch, ſtand auf, warf den Stuhl zu Boden und verließ mit den Wor⸗ ten:„Sie ſind ein Narr!“ den Saal.

— Madame iſt nicht gut gelaunt, ſprach Herr Van⸗ Dick in dem gleichgültigſten Tone von der Welt und trank ein Glas Waſſer.

— Sie haben ſie ein wenig gequält.