Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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will zu ihr gehen, aber nur, um ihr zu ſagen, daß an ein Verhältniß zwiſchen uns nicht zu denken ſei. Ich werde ihr erzählen, was mir Wilhelm geſagt hat— wenigſtens werde ich ruhig ſein. Daß ich ihr nicht böſe bin, iſt zwar ſehr gut, aber ich muß es ihr doch ſagen.

Mit dieſem plötzlichen Entſchluſſe, hinter dem auch noch der Wunſch ſich verbarg, die in der Laube begonnene Scene fortzuſetzen, drehte Triſtan den Schlüſſel in der Thür und öffnete ſie leiſe, indem er mit dem Mittel, das ihm ſeine Klugheit gerathen, ſein Gewiſſen zu beſchwichti⸗ gen ſuchte.

In dem Augenblicke, als er die Schwelle ſeiner Thür überſchreiten wollte, hörte er in dem Erdgeſchoſſe Geräuſch. Er lauſchte einen Augenblick und erkannte Herrn Van⸗ Dick's Gang, der nach Hauſe kam und ruhig ſein Zimmer betrat.

Dieſe Verzögerung verwünſchend, die ihn in den Au⸗ gen der Madame Van⸗Dick als einen unartigen Mann mußte erſcheinen laſſen, trat Triſtan in ſein Zimmer zurück. Hier legte er ſein Ohr an das Schlüſſelloch der Thür und hörte, wie der Negociant die Thüren verſchloß, welche ſei⸗ nem Schlafzimmer vorangingen. 9

Alles war ruhig.

— Ich werde mir eine unverſöhnliche Feindin erwer⸗