Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

Wos ſoll ich thun? dachte Triſtan. Es ward gehuſtet. — Sie fährt fort! Ein Lächeln umſchwebte die Lippen des Hauslehrers.

— Da ich meinen Schwüren ſo treu bleibe, dachte er, will ich dieſer armen Frau, deren Gunſt ich mir er⸗ halten muß, auch einen leiſten. Dabei iſt aber die Haupt⸗ ſache, zu wiſſen, ob der erſte mehr gilt, als der

Triſtan lächelte wie ein Menſch, ſchlechten Grund zu überzeugen ſucht.

Das Huſten hörte auf.

— Ah, ſprach er, indem er den Kopf aus dem Fen⸗ ſter ſenkte, ſollte ſie ſich ſchon zufrieden gegeben haben? Um ſo beſſer! um ſo beſſer!

Dies„Um ſo beſſer“ kam aber nicht zen, es war falſch.

Der Menſch liebt dieſe Art Kämpfe. Wenn er nicht unterliegt, ſpricht er zu ſich:„Wie ſtark bin ich!“ Unter⸗ liegt er, ſpricht er:„Wie habe ich gekämpft!“

Triſtan ſteckte ſeinen Kopf etwas weiter hinaus.

Euphraſia war zwar von ihrem Fenſter verſchwun⸗ den, das Fenſter aber war offen geblieben.

— Zum Teufel, ſprach Triſtan, ich bin ein Mann und finde an dieſem kindiſchen Kampfe Vergnügen! Ich

zweite. der ſich durch einen

aus dem Her⸗