r
— 119—
Herr Van⸗Dick kehrte mit Briefen in der Hand zu⸗ rück. Indem er Wilhelm's Hand auf das Freundſchaft⸗ lichſte drückte, ſprach er:
— Beſter Wilhelm, ich hätte Sie gern dieſer lang⸗ weiligen Reiſe überhoben, aber Sie wiſſen, daß ich ab⸗ gehalten bin. Ich habe gethan, was in meinen Kräften ſtand, um Sie hier bleiben zu laſſen, meine Anweſen⸗ heit hier iſt aber durchaus nothwendig. Zürnen Sie mir darum nicht, und kehren Sie ſo ſchnell als möglich zu⸗ rück. Haben Sie mich verſtanden?
— Ja.
— Sie beſitzen unbeſchränkte Vollmacht.
— Gut.
— Handeln Sie, wie Sie es für gut finden und ſagen Sie dem Hauſe Daniel, daß ich ihm nicht allein Zeit, ſondern auch Geld bewillige, um ſeinem Sturze vorzubeugen. Sorgen Sie dafür, daß ich in keinen Pro⸗ ceß verwickelt werde, das iſt Alles, was ich wünſche. Nun reiſen Sie!
— Leben Sie wohl, mein beſter Herr Van⸗Dick!
— Leben Sie wohl, mein beſter Wilhelm.
Eine innige Umarmung vollendete dieſe Abſchiedsſcene. Der Herr des Hauſes, ſich die Hände reibend, ging in


