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ſein Zimmer zurück, und Wilhelm, von Triſtan begleitet, verließ das Haus.
Eine Thräne und ein tiefer Seufzer des Handlungs⸗ befliſſenen begleitete das Geräuſch der ſich ſchließenden Thür.
— Faſſen Sie Muth, Wilhelm! ſprach Triſtan.
Wäre der Leſer mit Triſtan Zeuge von dem Schau⸗ ſpiele dieſer Leidenſchaft geweſen, er würde ſie, wie er, lächerlich und äußerſt komiſch gefunden haben, was ſie im Grunde auch war. 3
— Muth, wiederholte er, und wenn Sie keinen ha⸗ ben, werden Sie ihn von mir erhalten.
— Haben Sie das Portrait?
— So geben Sie es mir.
— Verſprechen Sie mir auch, Muth zu faſſen?
— Ja.
— Nicht mehr traurig zu ſein?
— Ja.
Nun amüſirte ſich Triſtan, ihm das Portrait zu zeigen und es jedesmal zurückzunehmen, ſo oft er es er⸗ greifen wollte. Dabei erpreßte er ihm ein Verſprechen nach dem andern„wie man mit Kindern zu thun pflegt, wenn man ihnen ein Spielzeug unter der Bedingung giebt,
es— 3—


