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bat um die Erlaubniß, fſich zurückziehen zu dürfen, eine Erlaubniß, die man ihm gern bewilligte.
Euphraſia fuhr fort, gegen ihren Gaſt liebenswürdig zu ſein und fragte nach, ob ſein Zimmer, wie ſie befoh⸗ len, in Ordnung gebracht ſei.
Der Tenor ſtieg die Treppen hinauf und begab ſich in ſein Zimmer. Nach den gemachten Erfahrungen fand er das Haus ſchön und angenehm, er verſprach ſich ein zufriedenes, gemüthliches Leben mit ſeinen Bewohnern.
— Madame Van⸗Dick, dachte er, hält ſich für ſenti⸗ mental, ſchön und geiſtreich; ich werde ihr ſagen, daß ich den Werther verehre, werde über den Schwank lachen und ihr den Beinamen Ninon geben. Herr Wilhelm will ſtets gut gekleidet erſcheinen, ich werde ihm ſeine Kleider aus⸗ wählen, ihm Sonntags die Halsbinde anlegen und er wird mich vergöttern. Der kleine Eduard iſt wild, ich werde ihm das Ballſpiel zeigen und ihn„Guter Mond, du gehſt ſo ſtille“ auf dem Piano ſpielen lehren. Herrn Van⸗Dick, der mir der beſte Menſch von der Welt zu ſein ſcheint, werde ich in ſeinen ausländiſchen Correſpondenzen helfen und werde, wenn es ſein muß, für ihn in das Feuer
gehen. Unter dieſen Gedanken legte ſich S zu Bette, als es acht Uhr ſchlug.


