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as welche Grauſamkeit!“ von allen Seiten ſchwer be⸗ droht wurde und ſich in der Menge verlieren mußte, ihn denn ſonſt würde man ihn zerriſſen haben. mit Als man ſo weit war, wurde eine Pauſe ge⸗ macht. Die Theologen näherten ſich dem armen ch⸗ Sünder und beſchworen ihn die Wahrheit zu ſagen. rd Aber er antwortete: k,„Ich habe Alles geſagt und kann nicht mehr ng ſagen. Glaubet Ihr, daß ich, da ich ſchon meinen zu, Leib in ſo ſchlechtem Zuſtand ſehe, auch noch meine Seele ins Verderben ſtürzen wolle?“ nd Hierauf gab man den Befehl und die Pferde pf begannen zu ziehen. Da ſie aber dem Volk nicht ſtark genug gingen, an ſo ſpannte dieſes ſich ſelbſt an die Seile.
Ein Roßhändler ſtieg, als er eines der Pferde ganz athemlos ſah, von ſeinem eigenen ab und
e⸗ ſpannte es an. ie Und, ſagt der Bericht, dieſes Pferd that ſeine es Schuldigkeit beſſer als die andern und brachte in den linken Schenkel ſolche Riſſe, daß er augenblick⸗ te lich ausgerenkt wurde. h Die Stricke waren ſchlaff, und da der Unglück⸗ a⸗ liche nach allen Richtungen hin und hergezerrt wurde, in ſo ſtießen ſeine Seiten an den Pfeilern des Schaffots er an und bei jedem Stoß bog ſich eine Rippe und n. brach; aber er war ſo kräftig, daß er einmal beim m Zurückziehen eines ſeiner Füße auch das daran ge⸗ ſpannte Pferd zurückriß. h, Endlich als der Scharfrichter ſah, daß alle ſeine er Glieder verrenkt, gebrochen, zerquetſcht waren, daß t, er in den letzten Zügen lag und daß die Pferde Dumas, Heinrich 1v. 15 ——


