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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Es hatte ſich Folgendes zugetragen:

Der Mann mit dem Mantel und⸗Meſſer hatte den Augenblick benützt, wo der einzige Lakai, der beim König geblieben war, ſein Strumpfband knüpfte. Er ſchlich ſich zwiſchen ihn und die Karroſſe, ſteckte über dem Rad ſeinen Arm zum Schlage hinein und verſetzte dem König zwei Meſſerſtiche. Er wollte einen dritten hinzufügen, aber dieſen fing der Her⸗ zog von Montbazon mit dem Aermel ſeines Wam⸗ ſes auf.

Der erſte Stoß, bei welchem der König gerufen hatte: Ich bin verwundet, hatte ihn zwiſchen die zweite und dritte Rippe getroffen, war jedoch, ohne in die Bruſthöhle zu dringen, unter der Bruſtmus⸗ kel abgekleidet; der zweite, der etwas tiefer mitten in die Seite zwiſchen die fünfte und ſechste Rippe geführt wurde, war in die Bruſt eingedrungen, hatte einen Lungenflügel durchſtochen und die Puls⸗ ader über dem linken Herzöhrlein zerſchnitten.

In Folge dieſes Stoßes war das Blut aus dem Mund des Königs gequollen.

Der Tod war beinahe augenblicklich.

In Folge dieſes Schreies und der Bewegung im Innern des Wagens gruppirte ſich das Volk um denſelben, ſo daß der Mörder nicht entfliehen konnte.

Der Kutſcher war ſo beſtürzt, daß er weder voran noch zurückzufahren verſuchte.

Saint⸗Michel, ein Kammerherr, der hinter dem Wagen kam, ſah den Stoß, aber zu ſpät, um ihn zu verhindern.

Er ſtürzte mit gezücktem Degen auf den Mörder los, aber Epernon rief ihm zu: