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Denkt Euch meine Beſorgniſſe in dieſem Augenblick, in dieſer großen Stadt, wo ſich gegenwärtig eine ſolche Menge von fremden und unbekannten Leuten aufhält.“
„Ach was,“ antwortete der König,„Ihr ſeid ein Schönredner, Vitry. Ihr wollt blos hier bleiben, um mit den Damen plaudern zu können. Thut was ich Euch ſage; ich hüte mich ſchon fünfzig Jahre ohne einen Capitän und ich werde mich auch heute ganz allein hüten können.“.
„Oh was das betrifft,“ antwortete Vitry,„ſo braucht Eure Majeſtät ſich nicht allein zu bewachen. Ich habe drunten zwölf Mann zu Euern Dienſten, die Euch überallhin begleiten können.“
Vitry ging.
Der König trat auf die Freitreppe des Zimmers der Königin vor und fragte, ob ſeine Karroſſe unten ſtehe. Man antwortete Ja.
Dieſe Worte hörte ein Mann, der auf den Steinen am Louvrethor ſaß, wo die Lakaien ihren Herrn erwarteten; dieſer Mann, welchen kein Menſch beachtete, ſtand auf und verſteckte ſich zwiſchen den beiden Thoren.
Heinrich ging ins Kabinet zurück, ſagte der Kö⸗ nigin dreimal Lebewohl und küßte ſie mit einer Inbrunſt, wie wenn es ihm im tiefſten Herzen wehe thäte ſich von ihr zu trennen.
„Sire,“ ſagte die Marſchallin de la Chatre, als ſie dieſen Zärtlichkeitserguß ſah,„ich glaube, Euer Majeſtät wird mit jedem Tag verliebter in die Kö⸗ nigin.“
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